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Schafft Wissen. Seit 1502
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist nicht nur
eine der ältesten Hochschulen Deutschlands, sondern auch die
größte Hochschule Sachsen-Anhalts. An ihr vereinen sich Tradition
und Moderne. Die Universität steht für mehr als 500 Jahre exzellen-
ter Forschung und Lehre. Seit dem Beginn der Frühen Neuzeit ge-
hen von ihr geistige Impulse aus, die die Welt dauerhaft beeinflusst
haben. Martin Luther, Christian Thomasius und Christian Wolff sind
nur einige Persönlichkeiten, die an der MLU gelehrt haben.
Auch heute glänzt die Martin-Luther-Universität mit herausragen-
den Leistungen. Sie belegt unter anderem mit den Erziehungswis-
senschaften, der Pharmazie und der Medizin in Rankings regelmä-
ßig vordere Plätze. Der Juristische Bereich der MLU belegte in den
zurückliegenden CHE-Rankings den Spitzenplatz der staatlichen Fa-
kultäten und konnte sich beim aktuellen CHE-Ranking wieder in die
Spitzengruppe einreihen. Neben den gängigen sind in Halle einige
seltene Fächer anzutreffen, darunter Bioinformatik, Nahoststudien
und Sprechwissenschaft.
Das Erststudium ist gebührenfrei, die Betreuungsverhältnisse sind
gut, die Ausstattung wird immer wieder gelobt. Die MLU trug dazu
bei, dass Sachsen-Anhalts Hochschulen in der Kategorie Ausstat-
tung den ersten Platz bei den letzten Rankings des Centrums für
Hochschulentwicklung belegten.
Wer bei einem Auslandsstudium seinen Horizont erweitern möchte,
hat von Halle aus gute Chancen. Die MLU verfügt über Partneruni-
versitäten weltweit, darüber hinaus gibt es zahlreiche Kooperati-
onsvereinbarungen auf der Ebene der Fakultäten und Institute. Im
Rahmen des Programms Sokrates/Erasmus bestehen ca. 300 Aus-
tauschvereinbarungen.
In der Forschung liegen die Schwerpunkte der Universität auf den
Bio- und Nanowissenschaften, der Aufklärungsforschung und den
Orientwissenschaften. Die naturwissenschaftlichen Bereiche sind
auf dem Weinberg-Campus konzentriert. Dort befindet sich der
zweitgrößte Technologiepark der Neuen Bundesländer. Die univer-
sitären Institute profitieren somit von einer engen Nachbarschaft zu
Einrichtungen der Fraunhofer- und der Max-Planck-Gesellschaft, der
Leibniz- und der Helmholtz-Gemeinschaft sowie zu zahlreichen For-
schungsunternehmen.
Zudem liegt Halle inmitten eines dynamischen Wirtschaftsraumes.
Viele internationale Firmen haben Mitteldeutschland als attraktiven
Standort mit hervorragender Infrastruktur entdeckt.
Das neue Geistes- und Sozialwissenschaftliche Zentrum – der soge-
nannte Steintor-Campus – wurde 2015 in Betrieb genommen.
Die Universität
Schafft Wissen. Seit 1502
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